Falsches Filet Tatar | © Manuela Rüther

Es ist wunderbar und es tut gut. Endlich mal wieder ein schönes Buch in den Händen zu halten. Ein Buch, das Lust macht, einkaufen zu gehen und später am eigenen Herd zu stehen, um die hier versammelten Impressionen umzusetzen. Denn es ist eine Freude, die Bilder zu betrachten, die Rezepte zu studieren und einfach immer wieder weiter zu blättern. 

Cover des besprochenen Bandes (Ausschnitt) |© Ulmer Verlag

Schwierige Dinge leicht aussehen zu lassen ist eine Kunst. Schwierige Dinge leicht umsetzbar werden zu lassen, ist eine der seltenen Eigenschaften, die man sich durch Erfahrung, Kenntnis und Leidenschaft aneignen kann. Das hier zu besprechende Buch ist das Resultat dieser nicht oft anzutreffenden Kombination. Denn hier spricht ein leidenschaftlicher Küchenmeister, der zugleich ein Meister der Didaktik ist und besetzt mit seinem Buch über die kulinarische Verwertung von Lamm und Zicklein eine bisher arg vernachlässigte Stelle im deutschsprachigen Kochbuchangebot.   

Cover des besprochenen Bandes |© Hölker Verlag

Schön. Was hier im geschmackvoll gestalteten Buch vorgestellt wird, ist nichts weniger, als die Aufforderung, sich der japanischen Küche auch im heimischen Alltag zu nähern. Bei Stevan Paul heißt das: Japanische Küche, modern interpretiert mit den besten Zutaten, die man bei uns kaufen kann. In einfachen und dennoch vielschichtig spannenden Gerichten, sowie mit zahlreichen Grundlagen und Tipps. So gelingt japanisches Essen gleich in der heimischen Küche. Japan Feinheimisch.

Cover des besprochenen Bandes |© Launenweber Verlag

„Wo Es war soll Ich werden.“ Der Satz, wie das Buch ist eine Einladung, seine Gedanken schweifen zu lassen. Es reißt Denkstränge an, vermischt und vermengt, kaut und verdaut. Nicht ziellos, sondern im Sinne des gedanklichen Umherstreifens mit Muße. Zerstreuung könnte man meinen und hat damit in einem wesentlichen Punkt recht: Denn das Philomenü möchte mit und durch Zerstreuung den Gedanken neue Horizonte erschließen, so, wie im Eingangs zitierten Satz. Natürlich kann man hier sofort an Freud denken und es ist richtig, dass dieses Zitat auf den Vater der Psychoanalyse verweist. Michael Reitz...

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