Ein gutes Buch ist wie ein Gespräch mit einem guten Freund. Es ist das Gegenteil von einem Monolog, wie man vielleicht vermuten könnte. Ein gutes Buch will nicht vorschreiben, will nicht belehren und will gar nicht das letzte Wort haben. Ein gutes Buch lädt ein, das Geschriebene als Anregung zu sehen, fordert im besten Falle zu eigenen Gedankengängen und Ideen und damit also zu einem stummen Dialog auf. 

Joachim Wissler beschreibt sich gerne als Handwerker. Aber das, was er seinen Gästen präsentiert, hat mit Arbeit scheinbar nichts mehr zu tun, so filigranen präsentieren sich seine Teller. Es handelt sich um Kunst im wahrsten Sinne: um Bilder zum Verschlingen.

Jean-Marie Dumaine zog es aus der Normandie an den Rhein. Hier kocht er seit Jahrzehnten mit Wildkräutern und anderen heimischen Exoten, deren kulinarischen Wert er uns durch seine Küche nahebringt.

Der Titel „Der große Glander“ erinnert an eine Mischung aus „Der große Gatsby“ und der große Blender. Dabei geht es dem Autor Stevan Paul weder um große Weltliteratur, noch um Angeberei. Thema seines Romans ist die Verschlingung von Kochen und Kunst. Nebenbei erfährt Robert de Niro mehr als nur...