Ursprung allen gastrosophischen Seins

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Quelle

Ursprung der Inspiration

Das Kochen hebt mit dem Wasser an

Ohne Quelle, weder die reale noch die bildliche, wäre nichts Gastrosophisches vorstellbar. So sind die Sinne die Quellen, die dem Verstand Nahrung bieten. Erst dank Ihnen kann der Verstand überhaupt tätig werden und dem Menschen seinen Zunamen verleihen: Homo sapiens – wissender Mensch.

 

Die Nahrung selbst, welche wiederum die Sinne stimuliert, sobald die Natur zu ihrem Recht ge­kom­men und das Gefühl des Hungers gestillt wurde, stellt die Quelle der menschlichen Erfahrung dar. Dies ist der Beginn der Kultur. Die Mutterbrust, die erste Quelle jedes Menschen zur Stillung existentieller Bedürfnisse, symbolisiert somit auch die Verbindung von natürlichen Bedürfnissen und kulturellen Leistungen. Sie zeigt auf, dass Nahrung für Menschen immer etwas interaktives ist. Ich esse, also nehme ich den anderen wahr, zeige also Interesse an meiner Umwelt.

Das Kochen selbst ist folglich die Quelle der Kultur. Erst durch das Kochen kultiviert der Mensch die heute sogenannten Grundnahrungsmittel und bereitet damit die Grundlage, überhaupt sesshaft zu werden. Diese Ur-Quelle macht den Menschen zum Menschen. Jetzt ist er Wissender, und – denn Geschmack ist die zweite Bedeutung des lateinischen „sapor“ – Schmeckender.

Ob Kochtopf oder Wasser, die Quelle ist Beginn des Lebens in seinem Zusammenspiel von Natur und Kultur.

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Als Laudator der Preisverleihung „Literarischer Wettbewerb“ der GAD stellte ich auf der Frankfurter Buchmesse 2008 die These auf, dass das Leben biologisch mit dem Wasser beginne, kulturell jedoch mit dem Feuer.

„De gustibus non est disputandum“. Wer trotz­­­­dem über Geschmack streiten will, muss dem Diktum Wittgensteins folgen und Gründe für sein geschmackliches Urteil sammeln.

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