Ohne Zutaten keine Komposition

Geschmack speist sich aus vielen Komponenten. Bevor er als Akkord wahrgenommen wird, ist er Komposition aus Einzelnem. Tartuffel Zutaten haben nicht nur den Gaumenkitzel, den Geschmack auf der Zunge im Sinn: Wir begreifen sie umfassender und universell.

Ein Buch, eine Landschaft und eine Idee sind uns eine Zutat, wie es eine Kamera, ein Geruch und ein Gewürz sein können. Von „Aal“ als Gesprächspartner und Freund im gleichnamigen japanischen Spielfilm bis „Zimtschnecke“ als schwedisches Wort für ein uns fast namenlos bekanntes Zeichen.

Eines verbindet die Zutaten von Tartuffel allerdings: den erhellenden Blick auf ungeahnte Zusammenhänge.

Am Anfang war das Wort. Und das Wort war Erkenntnis. Erkenntnis des Seins, des Eigenen und der Positionierung in der Welt. Und das Wort wollte erkannt, gelesen werden und weitergegeben werden. In Wort und Schrift, wie wir es heute – gewohnt…

Handlungsdruck. Handlungsstau. Handlungsmaßnahmen. Es gibt eine Menge, wofür die Hand als Beispiel steht. Denn sie ist für uns ein Bild der Handarbeit, des Erschaffens, des Fühlens. Über ihren Tastsinn geraten wir in direkten Kontakt zu den…

Literatur und die zeitlose Realität der Erinnerung

Auf der Suche nach der Verflossenen

Universalsymbol des Essbestecks

Der Löffel als Verbindung zur Welt

Zutat, die sich auf die Tischgesellschaft überträgt

Nicht launisch

Was ist ein Rhizom? Vor knapp vierzig Jahren gingen der Philosoph Gilles Deleuze und der Psychoanalytiker Félix Guattari dieser Frage nach und kamen zu einem überraschenden Befund: Das Rhizom ist die wirkliche Metapher der Textproduktion.

Goldener Liebesapfel aus dem Paradies

Beliebtes Nachtschattengewächs

Verdauungsfördernder Konservator

Wurzel des Geschmacks